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Handelsstreit

Nach Zoll-Hammer: Trump ist offen für Verhandlungen

  • Aktualisiert: 04.04.2025
  • 05:41 Uhr
  • Rebecca Rudolph

US-Präsident Donald Trump sieht sein neues Zollpaket als Druckmittel für Verhandlungen - und signalisiert Offenheit für Deals, solange sie den USA Vorteile bringen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Trump stellt klar, dass die neuen Zölle den USA Verhandlungsmacht geben und für bessere Deals sorgen sollen.

  • Als Beispiel nennt er Tiktok, dessen Zukunft in den USA möglicherweise mit den Zöllen verknüpft wird.

  • Trotz seiner Verhandlungsbereitschaft betont Trump, dass Unternehmen durch die Zölle dazu bewegt werden sollen, ihre Produktion in die USA zu verlagern.

US-Präsident Donald Trump signalisiert nach der Ankündigung seines umfassenden Zollpakets Gesprächsbereitschaft. "Es kommt darauf an. Wenn jemand sagt, wir geben euch etwas, das so phänomenal ist. Solange sie uns etwas geben, das gut ist", sagte der Republikaner auf die Frage einer Journalistin, ob er offen für Deals mit den betroffenen Ländern sei. Die Zölle würden den USA die Macht zu Verhandlungen geben.

Donald Trump, Wladimir Putin, Olaf Scholz

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Der US-Präsident nannte als Beispiel die Kurzvideo-App TikTok. Eigentlich hätte die App nach einem US-Gesetz bis zum 19. Januar von dem in China ansässigen Eigentümer Bytedance verkauft werden müssen - oder in den USA vom Netz gehen. Allerdings räumte Trump eine Gnadenfrist von 75 Tagen ein, die am 5. April abläuft. "Wir haben eine Situation mit TikTok, in der China wahrscheinlich sagen wird: Wir werden einem Deal zustimmen, aber werden Sie etwas in Bezug auf die Zölle tun?", sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.

Donald Trump macht seine handelspolitischen Drohungen wahr.
Donald Trump macht seine handelspolitischen Drohungen wahr. © Mark Schiefelbein/AP/dpa
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"Jetzt werden sie alles für uns tun"

"Wir haben uns selbst auf den Fahrersitz gesetzt", so der 78-Jährige. Die meisten Länder hätten vor den Zöllen nein gesagt, falls die Amerikaner sie um einen Gefallen gebeten hätten. "Jetzt werden sie alles für uns tun." Zuvor hatte ein hochrangiger Regierungsbeamter deutlich gemacht, dass die neuen weitreichenden Zölle auf Importe aus anderen Ländern nicht verhandelbar seien.

Trump betonte wieder, dass er davon ausgehe, dass viele Unternehmen ihre Produktion in die USA verlagern würden. "Denken Sie daran, dass es keine Zölle gibt, wenn Sie Ihr Werk in den USA bauen", sagte er. Es werde eine "Übergangszeit" geben.

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