Glamour trotz fehlender Hollywood-Stars
Das war der Wiener Opernball – Leni Klum verzauberte alle
- Veröffentlicht: 28.02.2025
- 13:27 Uhr
- dpa
Keine Hollywoodstars, aber ein Haufen Prominente: Der erste Wiener Opernball seit dem Tod von Richard Lugner ist passé. Sternchen wie Leni Klum waren dabei.
Österreichs High-Society hat sich auch ohne den Gesellschaftslöwen Richard Lugner (1932-2024) auf dem Wiener Opernball zu einem rauschenden Fest versammelt. Es fehlte zwar ein wie einst von Lugner bezahlter Stargast aus Hollywood, dafür zogen zahlreiche Sternchen in extravaganten und aufwendigen Abendroben die Blicke auf sich. Beeindruckende Bilder vom diesjährigen Wiener Opernball sehen Sie im Video:
Klum macht auf Hepburn
Unter den Gästen war etwa das Model Leni Klum, die in einem elegant geschnittenen glitzernd-braunem Kleid alle Blicke auf sich zog. "Ich fühle mich wie eine Prinzessin", sagte die Tochter von Heidi Klum dem Sender ORF. Tatsächlich erinnerte sie mit ihrem Look samt Hochsteckfrisur an Audrey Hepburn in "Frühstück bei Tiffany".
Auch der britische Schauspieler Ed Westwick, die Moderatorin Amira Aly und das Model Franziska Knuppe kamen zum Ball. Dabei ließen die Promis sich ihren Auftritt einiges kosten. Eintrittskarten sind der Deutschen Presse-Agentur zufolge 395 Euro wert. Ein Sitzplatz ist da noch nicht beinhaltet – dafür sind mindestens 160 Euro extra zu bezahlen. Wer wirklich sehen und gesehen werden will, kann eine Loge um bis zu 25.500 Euro buchen. Dabei musste sich zumindest Leni Klum offenbar keine Gedanken um das Finanzielle machen, denn nach Informationen der "Bild"-Zeitung folgte sie der Einladung der Schmuck-Familie Swarovski.
Ohne Lugner keine Kardashian
Jahrzehntelang hatte der Ende August 2024 im Alter von 91 Jahren gestorbene Wiener Unternehmer Lugner illustre Gäste wie Kim Kardashian, Sophia Loren oder Grace Jones auf den österreichischen Staatsball geführt. Damit sorgte er für internationale Aufmerksamkeit für die Veranstaltung und machte Werbung für sein Shoppingcenter.
Dieses Jahr kam Lugners Tochter Jacqueline zum Opernball. In ihrer Loge ließ sie symbolisch einen Stuhl frei. "Er hat eine riesengroße Lücke hinterlassen, und er wird vielen Leuten fehlen", sagte sie vor dem Ball. Die Tochter kam in Begleitung des New Yorkers Künstler Alec Monopoly, der am Vortag ein großes Graffiti von Lugner auf dessen Einkaufszentrum gesprayt hatte.
Lugner "fehlt halt einfach"
Auch Richard Lugners sechste und letzte Ehefrau Simone besuchte das Walzer-Fest. Die beiden hatten im Juni geheiratet. "Es ist schwierig", sagte Simone Lugner über ihren Ballbesuch ohne Richard Lugner. Er sei ihr eine Stütze gewesen. "Jetzt fehlt er halt einfach", sagte sie dem ORF.
- Verwendete Quellen:
- Nachrichtenagentur dpa
- ORF
- "Bild"-Zeitung